Licht aus, Spot an – Das war die Herbstakademie 2008

2 Oktober 2008

Wuppertal. Punkt 15 Uhr – Licht aus, Spot an für die Präsentation der Ergebnisse von vier Tagen Herbstakademie der Deutschen Edelstahlwerke.

Organisator Jörg Hirsch sind nur ein paar Worte vergönnt, dann übernehmen Katharina und Rene das Kommando. In den nächsten beiden Stunden wollen sie ihren gut siebzig Kollegen, den extra angereisten Betriebsräten der vier Standorte und Arbeitsdirektor Peter Schweda näher bringen, was da so passiert ist in den letzten Tagen. Passiert in den Arbeitsgruppen Präsentation, Foto, Video und Redaktion. Aber auch bei den verschiedenen Besichtigungen und Aktionen.

Grüße per Video gibt’s von Sebastian Klemm. Der liegt seit einem Unfall am Montag im Krankenhaus, wünscht den Kollegen per Leinwand viel Spaß. Und die ihm gute Besserung

Anhand verschiedener Bilder und kurzer Videos erinnern Teilnehmer der Fotogruppe an die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), das Klingenmuseum in Solingen, die Firma Carp & Hones, eine Fahrt mit der Schwebebahn…. Und immer wieder an viel Regen, denn der war irgendwie die Konstante in dieser Woche in Wuppertal. Wirklich stören lassen haben sich die Azubis davon aber nicht einmal im Kletterpark. Der war übrigens eine echte Herausforderung an den Teamgeist der bunt zusammengewürfelten Truppe. Und auch für die oftmals eben nicht wetterfeste Kleidung…

Heute Abend wird’s dann maximal von innen feucht: Nach dem Feedback von Betriebsrat und Geschäftsleitung nebst anschließendem Gala-Dinner präsentiert die DEW-Azubi-Band, was sie in den letzten Tagen so gelernt hat. Doch davon später mehr. Vielleicht!

Volkmar Kah


Klettern für den Teamgeist

2 Oktober 2008

In sieben Sekunden über die Flying Bridge – ein beeindruckender Rekord in fünf Metern Höhe, aufgestellt von Robin Glod. Der angehende Werkstoffprüfer aus Witten war einer von fast 70 Auszubildenden der Deutschen Edelstahlwerke, die am Mittwoch (1. Oktober 2008) im Kletterpark „Deepwood“… Dem strömenden Regen trotzten…

Die Flying Bridge besteht aus drei in der Luft schwebenden Balken auf denen man so schnell wie möglich von Baum zu Baum balancieren muss.

Weitere Stationen bei denen man viel Geschick und Teamfähigkeit beweisen musste waren z.B. die Riesenleiter, Spinnennetz, uvm.

Die Eindrücke und Meinungen fielen überwiegend positiv aus:

„Zu wenig Zeit, allerdings waren die Stationen sehr teamfördernd“, lautet das Fazit von Sven und Mario. Dennis meint: „Es war eine Erfahrung wert, allerdings hat das Wetter den Spaß etwas gebremst.“

Warum gerade der Natur-Hochseilgarten ausgewählt wurde, war schnell klar: „Um die Teamarbeit zu intensivieren und den Teilnehmern klar zumachen das man nur im Team und mit vollem Vertrauen auf seine Kollegen etwas erreichen kann, genau wie es im Berufsleben auch sein sollte“, so Organisator Jörg Hirsch aus der Abteilung Personalentwicklung.

Kevin Jäger & Samuel Wollenschein


„Immer für sie da“

1 Oktober 2008

„Wir sind immer für sie da.“ Das ist das Motto der CVJM-Bildungsstätte Wuppertal. Zumindest beim Essen konnten das nicht alle bestätigen. Einige gingen nämlich leer aus. Wer was bekam, fand’s aber durchaus lecker.

Wer sich selbst verpflegen möchte oder mal in die Stadt will wird, die schlechte Busverbindung schnell bemerken. Zum Glück gibt es in der näheren Umgebung eine Tankstelle und ein Fastfoodrestaurante die man leicht zu Fuß erreicht. Zahlreiche Angebote stehen den Besuchern des CVJM zur Verfügung mit denen es eigentlich nie langweilig wird. Es gibt eine Sporthalle, Kegelbahn, Pinte, einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte und ein Airhockeyfeld.

Wobei die Mängel schon nach kurzem Gebrauch deutlich werden. Die Problematik liegt bei der freien und unbeaufsichtigten Gebrauch der Gerätschaften. In den Genuss einer eigenen Dusche und einer Toilette konnten nur die Bewohner der Zweibettzimmer kommen. Diejenigen die in einem Dreibettzimmer und Vierbettzimmer kamen mussten sich die Duschen und die Toiletten mit der ganzen Etage teilen.


Trotzdem: Die Bildungsstätte eignet sich hervorragend für größere Gruppen die viel beschäftigt sind und sich nicht mit der Verpflegung aufhalten möchten. Jedoch können auch Einzelpersonen sich ein Zimmer mieten und sich selbst verpflegen. Mit anderen Worten die CVJM-Bildungsstätte in Wuppertal ist eine echte Empfehlung für groß und klein.

Sven Vöhler & Jörn Ruthenbeck


Acht Meter über Wuppertal

1 Oktober 2008

„Die schaukelt ja richtig“ behauptet Patrick Hermann mit leichtem Anflug von Höhenangst, während die Schwebebahn mit mäßiger Geschwindigkeit die Wupper entlang fährt.

Alle Azubis der DEW machen sich am Dienstag 30.09.2008 auf die Reise durch Wuppertal. Der Weg wird nicht am Boden zurückgelegt sondern in freier Luft, mit einer der größten Attraktionen und dem Wahrzeichen Wuppertals, der Schwebebahn. Los geht es am Bahnhof Vohwinkel quer durch Wuppertal bis hin zum Wuppertaler Hauptbahnhof. Die Schwebebahn schaukelt ruhig über die Straßen und über die Wupper.

Bei einer Höhe von ca. acht Metern hat man eine gute Sicht auf Wuppertal. Die Schwebebahn schwebt übrigens nicht wirklich, sondern hängt an einer Stahlkonstruktion über der durchs Tal fließenden Wupper. Entwickelt wurde sie um 1900 von der Firma MAN als Nahverkehrssystem für den Stadtbereich Wuppertal. Heute fahren täglich ca. 75.000 Fahrgäste mit dem wohl sichersten Massenverkehrsmittel der Welt, das sind 23 Millionen pro Jahr.

Sie ist mit verschiedenen Sicherheitssystemen ausgestattet z.B. kann bei einem technischen Defekt eine Bahn die andere in das Depot schieben. Außerdem gibt es auf jeder Bahn eine eigens entwickelte Bergungsbrücke um Passagiere zu evakuieren. Unfälle gab es seit 1903 kaum mehr als ein Dutzend.

Unvergessen ist Geschichte von dem Elefanten der anno dazumal aus der Schwebebahn fiel. Ende der 90er wurde die Stahlkonstruktion komplett erneuert. Dabei ereignete sich der einzige Unfall bei dem es Tote zu beklagen gab: Als der Wagen Nr. 4 in die Wupper stürzte, starben fünf Fahrgäste, 47 wurden verletzt. Bei der Erneuerung des Traggerüstes war ein vorübergehend angebrachtes Bauteil im Bereich der Fahrschiene („Kralle“) nach Ende der Arbeiten versehentlich nicht abmontiert worden.

Patrick Küper & Robert Kleinert


Kletterspaß im Seilgarten

4 Oktober 2007

Kletterpark1Im Kletterpark ging nicht nur Rebekka Ohrndorf an ihre Grenzen.

Detmold. 56 Auszubildende der Deutschen Edelstahlwerke haben den Seilgarten Detmold besucht. In Teamarbeit hatten die Azubis mehrere Aufgaben zu lösen – am Boden und in der Luft stattfanden.

Der Seilgarten wurde im Jahre 2003 von Lutz Heinemann und Guido Röchen gegründet, weitere Seilgärten gibt es in Bielefeld Hameln und am Hermannsdenkmal. Jährlich kommen 12.000 Besucher in die Seilgärten. In Detmold haben die Teilnehmer die Auswahl zwischen elf Klettermöglichkeiten, alle liegen zwischen hohen Pappeln. Ganz Mutige Kletterpark2können bis auf elf Meter Höhe klettern. Wenn auch nicht jeder klettern wollte, mitgemacht haben alle. Mindestens bei der Sicherung im Team. Auch einige der Betreuer stürzten sich nach einiger Zeit auf ein paar Attraktionen. Alle Teilnehmer haben mit viel Spaß und Ehrgeiz die vier Stunden Kletterspaß bestritten. Gefährlich ist das Klettern übrigens nicht: Im Laufe der Jahre gab es keine ernsthaften Verletzungen da es ein Sicherheitssystem gibt in dem drei Personen in einer Sicherungsschlange den Kletternden sichern.

Anschließend wurde zum schönen Ausklang des Nachmittags der Grill angeschmissen, wo man sich nach der kräftezehrenden Kletterpartie stärken konnte.
Aron Jaleta, Adrian Giemsa


Bildungsstätte Ver.di – Unsere Unterkunft

4 Oktober 2007

Bildungszentrum

Eine Woche Heimat der DEW-Azubis: Das Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste.

Lage-Hörste. Die Bildungsstätte, die von der Gewerkschaft Ver.di unterstützt wird, liegt inmitten der Randgebiete des Teutoburger Waldes in der Region Ostwestfalen.

Neben der schönen Lage des Heinrich-Hansen-Hauses und der modernen Einrichtung werden die Besucher mit verschiedenen Buffets, die sich durch eine große Variantenvielfalt auszeichnen, verwöhnt.

Die Gäste werden in Einzel- oder Doppelzimmern untergebracht, die mit WC und Dusche, sowie teilweise mit Balkon, ausgestattet sind. In jedem Zimmer gibt es einen Telefon- und Internetanschluss und einen Fernseher. Die gut eingerichteten Seminarräume bieten den Arbeitsgruppen eine hervorragende Möglichkeit ihre Aufgaben umzusetzen. EDV-technisch sind den Gruppen keine Grenzen gesetzt, da zusätzlich zu vielen Computern auch verschiedene moderne Präsentationsvarianten vorhanden sind. Außerdem gibt es Arbeitsräume für die Bild- und Filmbearbeitung.

Um sich nach erledigter Arbeit zu entspannen, stehen verschiedene Freizeitaktivitäten zur Auswahl. Neben einem Schwimmbad und einer Sauna gibt es einen Spieleraum, in dem man Kicker oder Tischtennis spielen kann. Wer sehr naturverbunden ist, kann auf den drei hauseigenen Mountainbikes eine Tour durch den Wald machen. Dort kreuzt man viele Wanderwege. Nach dem erlebnisreichen Tag kann man den Abend in der kleinen Hausgaststätte „Palette“ gemütlich ausklingen lassen.

Sascha Lenhardt, Rebekka Ohrndorf, Christian Seifert


Es geht los…

1 Oktober 2007

Die Redaktionsgruppe bitte ab in den Keller! Keller? Na so schlimm ist es dann doch nicht. Der „Keller“ ist nach hinten raus das Erdgeschoss. Und der Seminarraum (mit großer Fensterfront) sehr nett und modern eingericht.

Erste Runde: Kennenlernen! Jeder interviewt seinen Nachbarn und macht ein kleines Porträt. Sicher, zweieinhalb Stunden sind ganz schön eng – auch weil wir den ganzen Technik-Kram noch erledigen müssen. Und zwischendurch stolpert auch noch die Fototruppe von Kollege Jürgen durch den Raum…

17.51 Uhr – noch neun Minuten bis zum Abendbrot. Und tatsächlich: Jeder hat einen Text fertig. Alle Achtung! Wen’s interessiert, dem sei an dieser Stelle der Blick auf die Redaktionsseite anempfohlen. Und wer wissen will, was uns hier noch so bevorsteht – der sollte spätestens Mittwoch einen zweiten Blick riskieren…

Volkmar Kah