Wuppertal. Punkt 15 Uhr – Licht aus, Spot an für die Präsentation der Ergebnisse von vier Tagen Herbstakademie der Deutschen Edelstahlwerke.
Organisator Jörg Hirsch sind nur ein paar Worte vergönnt, dann übernehmen Katharina und Rene das Kommando. In den nächsten beiden Stunden wollen sie ihren gut siebzig Kollegen, den extra angereisten Betriebsräten der vier Standorte und Arbeitsdirektor Peter Schweda näher bringen, was da so passiert ist in den letzten Tagen. Passiert in den Arbeitsgruppen Präsentation, Foto, Video und Redaktion. Aber auch bei den verschiedenen Besichtigungen und Aktionen.
Grüße per Video gibt’s von Sebastian Klemm. Der liegt seit einem Unfall am Montag im Krankenhaus, wünscht den Kollegen per Leinwand viel Spaß. Und die ihm gute Besserung
Anhand verschiedener Bilder und kurzer Videos erinnern Teilnehmer der Fotogruppe an die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA), das Klingenmuseum in Solingen, die Firma Carp & Hones, eine Fahrt mit der Schwebebahn…. Und immer wieder an viel Regen, denn der war irgendwie die Konstante in dieser Woche in Wuppertal. Wirklich stören lassen haben sich die Azubis davon aber nicht einmal im Kletterpark. Der war übrigens eine echte Herausforderung an den Teamgeist der bunt zusammengewürfelten Truppe. Und auch für die oftmals eben nicht wetterfeste Kleidung…
Heute Abend wird’s dann maximal von innen feucht: Nach dem Feedback von Betriebsrat und Geschäftsleitung nebst anschließendem Gala-Dinner präsentiert die DEW-Azubi-Band, was sie in den letzten Tagen so gelernt hat. Doch davon später mehr. Vielleicht!
Volkmar Kah

Verfasst von mediekus 

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Verfasst von mariow87
Über die Jahre enstanden im Bergwerk Wassergruben, weil Wasser durch das Gestein tropfte. Die Arbeiter mussten unter schweren Arbeitsbedingungen ihren Dienst leisten. Die Temperatur unter Tage liegt bei ca. 9-11°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 96%. Durch den Einsatz der alten Maschinen, wurde die Gesundheit der Bergleute oft beeinträchtigt. Die Lautstärke und der Gegendruck des Bohrhammers, schädigten das Hörvermögen und die Handgelenke der Arbeiter. Erleichterung gab es allerdings durch kleine Personenzüge, welche die Arbeiter in kurzer Zeit durch die tiefen Schächte des Geländes transportierten. 40 Mann fuhren pro Zug mit zehn engen Wagons mit.
Das TRW-Werk Barsinghausen ist 1956 eröffnet worden, so Michael Effmert, Leiter Instandhaltung. In der Fachsprache bezeichnet man Ventile auch als Automotive. Die entstehen in 25 Arbeitsschritten – schmieden, drehen, immer wieder schleifen und am Ende verchromen. Diese werden von hochmodernen Maschinen fast ohne menschliches Eingreifen gefertigt und über ein Rohrpostsystem zu den verschiedenen Stationen weitergeleitet. Auch hier hat die zunehmende Automatisierung Arbeitsplätze gekostet: Mitte der 80er arbeiteten hier noch etwa 2300 Menschen. Heute sind es noch 360.