Reges Durcheinander…

Zum Antritt der Herbstakademie schien alles ziemlich reibungslos zu funktionieren.
Man sah neue Gesichter und lernte ein paar neue Leute kennen.

Jedoch gab es bereits am zweiten Tag die ersten Probleme.
Durch unvorhergesehene Wetterverhältnisse, Verspätungen und andere kleine Pannen, welche die Stimmung etwas drückten, wurde der Programmablauf kurzfristig umgestaltet.

Der wohl größte Wermutstropfen war hierbei ein Besuch der Deutschen Arbeitsschutzaustellung, die wohl den meissten schon etwas zu bekannt war. Der nächste Tagespunkt, ein Besuch im Klingenmuseum Solingen, von dem sich einige recht viel versprachen, konnte durch die bereits geknickte Moral und Aufmerksamkeit nicht im vollen Umfang genoßen werden. Jedoch hat man nach der Führung die eine oder andere interresante Klinge in Augenschein genommen und sich doch noch ein Bild machen können.

Das Beisammensein in der Bildungsstätte des CVJM gestaltete sich entspannter und weitaus kommunikativer in Bezug auf die Auszubildenden der verschiedenen Standorte.

Über gemeinsame Sportaktivitäten, Aktivitäten im Gemeinschatsraum und Kartenspiele, über kleinere Filmabende lernten sich hier einige neue Leute kennen und Freundschaften wurden vertieft.

Ein voller Erfolg in jedem Sinne war der Ausflug in den Hochseilgarten von Deepwood, nicht nur das die Auszubildenen fast alle das schlechte Wetter vergaßen, selbst in den einzelnen Gruppen wurde teilweise darüber gesprochen wie gut das Teamwork funktionierte.

Organisatorisch lief fast alles reibungslos, allerdings sollte sich zukünftig, frühzeitig ein Ersatzprogramm für schlechtes Wetter ausgedacht werden, wodurch Dinge wie die Mitnahme wetterfester Kleidung im vornherein eingeplant werden können.

Alles in allem behalte ich die Teilnahme an der Herbstakademie in guter Erinnerung, da man sich seine Meinung über die Mitauszubildenden auch aus erlebetem und nicht nur aus Gesprächen heraus bilden kann. Hierbei überzeugten einige mit Teamfähigkeit und fairness und andere glänzten eher mit Abwesenheit und Verspätungen.

Mario Weigmann

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