Steel Distortion

4 Oktober 2007

SteelLage Hörste. Sechs Azubis der Deutschen Edelstahlwerke haben am 01.10.07 eine Musikband mit dem Namen „Steel Distortion” gegründet. Sie spielen ausschließlich Rock Musik und bekommen professionelle Hilfe von den „Zeugen des Sofas”.

Nachdem der Bandname feststand, begann der erste Tag mit organisatorischen Aufgaben. Bei der Einteilung für den Schlagzeuger gab es anfangs Probleme, da sich mehrere Anwärter aufdrängten. Zum Ende hin stellte sich allerdings heraus, dass nur einer den Takt halten konnte. Zu “Steel Distortion” gehören zwei Gitarristen, ein Bassist, ein Schlagzeuger und ein Sänger, sowie zwei “Special Guests”.

Fast jedes der Bandmitglieder hat schon Musikerfahrungen. Während der Herbstakademie proben sie täglich in einem abgelegenen Pavillon. Da es ihnen sehr viel Spaß macht zusammen in einer Band zu spielen, wollen sie gerne nach der Herbstakademie, die Bandarbeit fortsetzen. Es gibt nur einen Haken dabei. Der derzeitige Gitarrist Jan Paul Giertz, aus der Personalentwicklung, kann nach der Herbstakademie nicht mehr in der Band weiterspielen, da sie eine Azubiband sein soll.

Der erste Auftritt der „Steel Distortion” findet am Donnerstag den 04.10.07 im ver.di Bildungszentrum, in Lage Hörste, statt. Es werden zahlreiche Besucher erwartet.

Marcel Esskuchen, Adrian Giemsa, Aron Jaleta, Erkan Vural


Kletterspaß im Seilgarten

4 Oktober 2007

Kletterpark1Im Kletterpark ging nicht nur Rebekka Ohrndorf an ihre Grenzen.

Detmold. 56 Auszubildende der Deutschen Edelstahlwerke haben den Seilgarten Detmold besucht. In Teamarbeit hatten die Azubis mehrere Aufgaben zu lösen - am Boden und in der Luft stattfanden.

Der Seilgarten wurde im Jahre 2003 von Lutz Heinemann und Guido Röchen gegründet, weitere Seilgärten gibt es in Bielefeld Hameln und am Hermannsdenkmal. Jährlich kommen 12.000 Besucher in die Seilgärten. In Detmold haben die Teilnehmer die Auswahl zwischen elf Klettermöglichkeiten, alle liegen zwischen hohen Pappeln. Ganz Mutige Kletterpark2können bis auf elf Meter Höhe klettern. Wenn auch nicht jeder klettern wollte, mitgemacht haben alle. Mindestens bei der Sicherung im Team. Auch einige der Betreuer stürzten sich nach einiger Zeit auf ein paar Attraktionen. Alle Teilnehmer haben mit viel Spaß und Ehrgeiz die vier Stunden Kletterspaß bestritten. Gefährlich ist das Klettern übrigens nicht: Im Laufe der Jahre gab es keine ernsthaften Verletzungen da es ein Sicherheitssystem gibt in dem drei Personen in einer Sicherungsschlange den Kletternden sichern.

Anschließend wurde zum schönen Ausklang des Nachmittags der Grill angeschmissen, wo man sich nach der kräftezehrenden Kletterpartie stärken konnte.
Aron Jaleta, Adrian Giemsa


Bildungsstätte Ver.di - Unsere Unterkunft

4 Oktober 2007

Bildungszentrum

Eine Woche Heimat der DEW-Azubis: Das Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste.

Lage-Hörste. Die Bildungsstätte, die von der Gewerkschaft Ver.di unterstützt wird, liegt inmitten der Randgebiete des Teutoburger Waldes in der Region Ostwestfalen.

Neben der schönen Lage des Heinrich-Hansen-Hauses und der modernen Einrichtung werden die Besucher mit verschiedenen Buffets, die sich durch eine große Variantenvielfalt auszeichnen, verwöhnt.

Die Gäste werden in Einzel- oder Doppelzimmern untergebracht, die mit WC und Dusche, sowie teilweise mit Balkon, ausgestattet sind. In jedem Zimmer gibt es einen Telefon- und Internetanschluss und einen Fernseher. Die gut eingerichteten Seminarräume bieten den Arbeitsgruppen eine hervorragende Möglichkeit ihre Aufgaben umzusetzen. EDV-technisch sind den Gruppen keine Grenzen gesetzt, da zusätzlich zu vielen Computern auch verschiedene moderne Präsentationsvarianten vorhanden sind. Außerdem gibt es Arbeitsräume für die Bild- und Filmbearbeitung.

Um sich nach erledigter Arbeit zu entspannen, stehen verschiedene Freizeitaktivitäten zur Auswahl. Neben einem Schwimmbad und einer Sauna gibt es einen Spieleraum, in dem man Kicker oder Tischtennis spielen kann. Wer sehr naturverbunden ist, kann auf den drei hauseigenen Mountainbikes eine Tour durch den Wald machen. Dort kreuzt man viele Wanderwege. Nach dem erlebnisreichen Tag kann man den Abend in der kleinen Hausgaststätte “Palette” gemütlich ausklingen lassen.

Sascha Lenhardt, Rebekka Ohrndorf, Christian Seifert


Faszination Film und Ton

4 Oktober 2007

FilmteamAlles im Bild - das Videoteam, hier mit Kameramann Christian Weber.

Einfach nur drehen oder doch ein komplizierter Job? Auszubildende der Deutschen Edelstahlwerke fanden es heraus… Martin Hilbert, Geschäftsführer von Aquino - Film, stelllte sich zur Verfügung die Arbeitsgruppe Film zu betreuen.

Die Azubis wurden in 3 Teams zu jeweils 3-4 Personen aufgeteilt, wovon jede einen eigenen Film drehen sollte. Die Themen der Filme sind: JAV-Grillfest, Karaokeabend und die Herbstakademie an sich. In diesen Teams hatte jeder eine eigene Aufgabe ( Kameramann, Aufnahmeleiter, Tonassistent und Kameraassistent). Im Bezug auf ihren Film hatten sie freie Gestaltungsmöglichkeiten. Jedoch meinte Martin Hilbert: “Der Film muss machbar und das dazugehörige Drehbuch im Kopf sein”.

Am Anfang wurden sie mit dem kompliziertem Equipment vertraut gemacht. Als die trockene Einführungsphase vorbei war, ging es endlich ans Filmen was sich mache Auzbis leichter vorgestellt haben. So auch die Filmgruppe von Christian Weber, Simon Stahl und Nader El-Touhan, die einen kleine Dokumentation über die Woche drehten, hatte das Team mehrere Anlaufschwierigkeiten bis sie mit der Ausrüstung zurechtkamen . Am Ende bereitete die Arbeitsgruppe Film ihnen große Freude und wir sind gespannt auf ihre Präsentation.

Christian Mäurer, Christoph Pascheke und Björn Völschow


Klettern, gucken, grillen…

3 Oktober 2007

Nachdem wir nach einer langen fahrt mitten im Wald waren erschien nach einigen Metern das verdi.Bildungszentrum, zuvor haben wir das Unternehmen Benteler besichtigt wo wir auch Mittaggegessen haben. Ich fand es spannend. Besonders weil wir an den Maschinen sehen konnten, wie aus einem massiven Stahlblock nur mit Hitze und Druck ein über 100 Meter langes Rohr wurde.

Nach der Ankunft in unserer Unterkunft und der Verteilung der Zimmer haben sich die zuvor eingeteilten Arbeitsgruppen getroffen und den Ablauf der nächsten Tage besprochen. Nachdem wir die ersten Arbeitsschritte mit unserer Gruppe bearbeitet haben hatten wir den restlichen abend Freizeit. Die nahegelegene Umgebung ist nicht so mein Fall da es hier sehr öde ist und bei längerem Aufenthalt sehr langweilig werden kann. Ich bin mir aber sicher das wir alle das Beste aus den fünf Tagen herausholen und unseren Spaß haben werden.

Am Dienstag war unserer bis jetzt stressigster Tag da unser Terminablauf sehr eng hintereinander ablief. Nach der Besichtigung des TRW Werkes in Basinghausen und anschließendem Mittagessen sind wir zum Erzbergwerk “Kleinen Bremen” gefahren wo wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt haben, die unterschiedlichen Einfahrtszeiten ins Bergwerk hatten. Ich war in der zweiten Gruppe. Da unsere Einfahrt noch ein wenig dauerte, sind wir noch einmal mit dem Bus zu einem nahegelegenen Supermarkt gefahren wo wir uns Getränke und etwas zu Knabbern gekauft haben. Die 1 1/2 stündige Bergwerktour hat mir sehr gut gefallen auch wen es sehr kalt war. Die dort herschende Luftfeuchtigkeit war allerdings sehr angenehm, der Höhepunkt der Führung war die laut Berwerkführer “Türkische Riviera”.

Mittwoch war der für mich bis jetzt beste Tag der Herbstakademie: Wir sind in den Seilgarten Detmold gefahren wo wir ein vierstündiges Kletterprogramm hatten, was mir sehr viel spaß gemacht hat. Zum Ende gab es noch ein Grillfest. In den frühen Abendstunden haben wir uns wieder mit unserer Gruppe getroffen, ich hatte die Aufgabe zusammen mit Adrian Giemsa einen Artikel über den Kletterpark zu schreiben. Jetzt haben wir wieder Freizeit.

Aron Jaleta


Eisenerzgrube Kleinen Bremen

3 Oktober 2007

Glück auf ! So nennt man den Bergmannsgruß in einem Bergwerk. Heute ist die Eisenerzgrube “Kleinen Bremen” ein Museum. Noch bis in die 60er Jahre wurde hier hart gearbeite: Bergleute trieben mit Bohrhammer und Sprenglöcher ins Gebirge.

1883 wurde das Eisenerz in Kleinen Bremen entdeckt. Anfangs wurde das Erz mit Handbohrern und Sprengstoff abgebaut. 1908 wurde der erste Bohrhammer in Betrieb genommen. So konnten 40 bis 50 Tonnen Eisenerz pro Tag abgebaut und eine Fläche von 33000 m³ gesprengt werden. Es arbeiteten maximal 550 Mitarbeiter in einer Tiefe von bis zu 324 Metern.

BergwerkÜber die Jahre enstanden im Bergwerk Wassergruben, weil Wasser durch das Gestein tropfte. Die Arbeiter mussten unter schweren Arbeitsbedingungen ihren Dienst leisten. Die Temperatur unter Tage liegt bei ca. 9-11°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 96%. Durch den Einsatz der alten Maschinen, wurde die Gesundheit der Bergleute oft beeinträchtigt. Die Lautstärke und der Gegendruck des Bohrhammers, schädigten das Hörvermögen und die Handgelenke der Arbeiter. Erleichterung gab es allerdings durch kleine Personenzüge, welche die Arbeiter in kurzer Zeit durch die tiefen Schächte des Geländes transportierten. 40 Mann fuhren pro Zug mit zehn engen Wagons mit.

Die Förderschächte sind schräg nach unten in den Berg getrieben. Ganz früher wurde das Erz in Loren aus dem Berg geschoben, später gab es elektrisch betriebene Kipplader. Im Jahre 1954 wurde das letzte Erz aus diesem Standort befördert.

Von: Erkan Vural und Marcel Eßkuchen


Blick hinter die Kulissen bei Benteler

3 Oktober 2007

Paderborn. Wie entsteht ein Rohr? Die Antwort bekamen die 56 Teilnehmer der DEW-Herbstakademie jetzt beim Rohrhersteller Benteler AG. Zum Auftakt ihrer gemeinsamen Woche besuchten sie die Firmenzentrale in Paderborn.

 

Das Familienunternehmen Benteler wurde vor 130 Jahren in Bielefeld von Carl Benteler gegründet und hat sich auf die Bereiche Stahl/Rohr, Automobiltechnik und Handel spezialisiert. Angefangen hat die Benteler AG mit einem kleinen Eisenwarenhandel und wird heute von den zwei Vorstandsmitgliedern Hubertus Benteler (Vorstandsvorsitzender) und Siegmund Wenk geleitet.Benteler

Mittlerweile arbeiten 22 000 Menschen an 150 Standorten in 34 Ländern für das Unternehmen. Die Hälfte der Arbeitnehmer ist in Deutschland beschäftigt und davon wiederum 6200 in der Region Ostwestfalen.

Früher produzierte das Unternehmen vielseitig einsetzbare Produkte. Heute ist die Haupteinnahmequelle von den Produkten für die Automobilindustrie (Ford, VW, GM, Opel u. a.). Das Werk Paderborn, welches gleichzeitig der Hauptsitz des Unternehmens ist, besteht aus zwei Werken, die nahtlose und geschweißte Rohre herstellen.

Das Rohmaterial wurde geschnitten und mittels Rollgang in einen Drehherdofen eingesetzt. Nach der Erwärmung wird das Material senkrecht aufgestellt und mit Hilfe eines Dorns in Form gebracht. Danach kann der Knüppel auf Länge gezogen werden. Dies ist der grobe Herstellungsprozess eines Rohrrohlings.

Nach diesem Arbeitsvorgang kommt der Rohling in die Zieherei, wo er durch Einsatz von Wärme und Druck, seine endgültige Form erhält. Zum Schluss werden die Rohre an den Endstücken abgelängt, entfettet und geschliffen. Pro Jahr werden 120 000 t Rohre produziert.

Nach der Besichtigung der Rohrherstellung bekamen die Auszubildenden einen Einblick in die Aus- und Weiterbildungsstätte des Betriebes. In einem abschließenden Gespräch mit Thomas Koch, Leiter der Aus- und Weiterbildung wurde bekannt, dass dieses Jahr 150 neue Auszubildenden in den Berufen Verfahrens-, Industrie-, Werkzeug-, Zerspanungsmechaniker, Elektroniker, Industrie- und Informatikkaufleute hauptsächlich im Werk Paderborn eingestellt wurden. Die Auszubildenden vom Standort Siegen-Weidenau besuchen im Sinne des Ausbildungsverbundes viele Lehrgänge am Ausbildungsstandort Siegen-Geisweid der Deutschen Edelstahlwerke.

Von: Rebekka Ohrndorf, Christian Seifert, Sascha Lenhardt

Quelle: Thomas Koch, Leiter von Aus- und Weiterbildung Paderborn

www.benteler.de


Kletterpark

3 Oktober 2007

Heute morgen sind wir mit unserer Gruppe um 9.00 Uhr in Richtung Detmold zum Kletterpark gestartet. Auf diesen Tag habe ich mich schon seit Bekanntgabe des Programms gefreut! Nach einer halben Stunde Fahrzeit erreichten wir endlich unserer Ziel, nachdem uns das Navi zum x-ten Mal in die Irre geführt hatte. Das Interaktteam begrüßte uns und teilte uns in drei Gruppen ein. Dann wurden wir vor eine schwierige Teamwork-Aufgabe gestellt, die wir sogar schon beim dritten Versuch gemeistert haben. Wie uns der Teamleiter mitteilte, war das eine gutes Ergebnis! Bevor es aber hoch hinaus gehen sollte, bekamen wir eine Einweisung in das Gurtzeug und die Kletterregeln. Als Herr Hess den Aufstieg wagen wollte, habe ich mich als erste Sicherungsperson zur Verfügung gestellt, weil ich es klasse fand, dass er aktiv teilgenommen hat. Zum Schluss war ich dann auch endlich dran: Gurtzeug anlegen, Mannschaft bereit? Leiter hoch klettern, Aussicht genießen, über eine waklige Brücke ohne Geländer laufen, wieder abseilen lassen. Ganz schön aufregend!! Da man dieses Gefühl kaum in Worte fassen kann, empfehle ich jedem es selbst auszuprobieren.

Rebekka Ohrndorf


Karaokeabend

3 Oktober 2007

Karaoke02Lage-Hörste. Sven gab den Xavier, Marcel präsentierte “Ab in den Süden”. Am zweiten Abend der Herbstakademie luden die Betreuer zum Karaokeabend in die Kneipe des Bildungszentrums.

Lust auf den Gesangsabend hatten aber anscheinend nicht alle: Von 56 Azubis kamen nur 20 - die sich dann aber fast alle ans Mikro trauten. Alle Anwesenden hatten eine Menge Spaß und es war sehr interessant, in Erfahrung zu bringen, wer alles singen kann und wer nicht! Einige Azubi’s haben schon mal an einem Karokeabend teilgenommen. Die Betreuer haben sich gar nicht so schlecht verkauft, aber natürlich hatten sie keine Chancen gegen die Azubi’s. Die meisten haben sich ihr Lied mit dem Zufallmodus ausgesucht, dass heißt das man es nicht vorher weiß, was man singt.

Die angesagtesten Lieder an diesen Abend, die nicht per Zufallmodus ausgesucht wurden, waren “Dieser Weg” von Xavier Naidoo, “Perfekte Welle” von Juli und verschiedene Medleys.

Jan-Patrick Schmitt, Sven Machnik, Viktor Schneider, Cengiz Tanis, Murat Sengül


Mein Eindruck der Herbstakademie

3 Oktober 2007

Das Haus in Lage Hörste war recht gut. Es war auf jeden fall sauber. Die Umgebung des Hauses hat mir überhaupt nicht gefallen, weil wir mitten in einem Wald waren. Um in eine Stadt zu kommen mußte man ungefähr 7 Km laufen und es fuhren keine Busse. Wir hatten keine Möglichkeiten gehabt, irgendwo etwas einkaufen zu gehen. Die Werksbesichtungen (Bentler/TRW automotive) waren auf jeden Fall interessant, weil wir sehen konnten wie man in diesen Firmen, unter welche Bedingungen arbeitet. Das Erzbergwerk war auch interessant. Der Bergführer hat uns einige interessante Informationen gegeben. Der Kletterpark war auch gut, weil ich noch nie die Möglichkeit hatte, in so einem Kletterpark zu klettern. Es gab 11 verschiedene Kletterwände.

Erkan Vural